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Arbeitsrecht

Erst die Arbeit, dann das Recht?
Anwältinnen und Anwälte beraten Arbeitnehmer im Arbeitsrecht

Arbeiten, um zu leben - oder Leben, um zu arbeiten. Der Arbeitsplatz jedenfalls sichert in aller Regel Ihre wirtschaftliche Existenz.

Doch immer nur auf den Chef hören? Unbefriedigende Arbeitsbedingungen? Der unerwartete Rausschmiss? Keine Angst, Sie haben mehr Rechte als Sie wahrscheinlich denken. Ihr Anwalt kennt sich da bestens aus, er ist Ihr kompetenter Berater in allen Fragen des Arbeitsrechts und damit zusammenhängenden Problemen.

Ihr Arbeitsverhältnis - vom Anfang bis zum Ende -
Es beginnt bei Fragen des Inhalts und des Abschlusses des Arbeitsvertrages. Vor allem begleitet Sie Ihr Anwalt beratend in allen Phasen und allen Problemkreisen des Arbeitsverhältnisses wie

  • Probezeit,
  • Versetzung,
  • Höher- oder Herabstufung,
  • Arbeitszeit, Überstunden und Mehrarbeit,
  • Weihnachts- und Urlaubsgeld,
  • Entlohnungsarten und Lohnzuschläge,
  • Urlaub und Urlaubsentgelt,
  • Betriebliche Sozialleistungen,
  • Beendigung des Arbeitsverhältnisses und Sicherung Ihrer Ansprüche auf Arbeitslosengeld.

Ihr Anwalt klärt Sie auf, welche Rechte Sie selbst wahrnehmen müssen und welche Sie besser über Ihren Betriebsrat einfordern lassen. Über das sinnvolle und richtige Vorgehen im Kündigungsfall sollten Sie daher unbedingt mit Ihrem Anwalt sprechen. Ist es zum Beispiel für Sie besser, um Ihren Arbeitsplatz vor dem Arbeitsgericht zu kämpfen oder ist es für Sie ratsamer, sich mit dem Arbeitgeber auf eine angemessene Abfindung zu einigen und so den Weg freizumachen für die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz?

Frust durch Frist
Auch Sie müssen Fristen einhalten:
Sie haben drei Wochen für die Entscheidung, ob Sie gegen die Kündigung klagen wollen. Versäumen Sie diese Frist - die mit dem Zugang der Kündigung beginnt - läuft oft überhaupt nichts mehr. Trotzdem sollten Sie Ihren Anwalt auch dann nach Reparaturmöglichkeiten fragen.

Zum Anwalt - warum nicht gleich zum Kadi?
Gehen Sie nicht erst am letzten Tag der Drei-Wochen-Frist, sondern sofort zu Ihrem Anwalt. Auch Prozesse vor dem Arbeitsgericht sind meist langwierig. In über 90 Prozent der Fälle enden sie mit einem gerichtlichen Vergleich:

Das Arbeitsverhältnis wird gegen Zahlung einer Abfindung an Sie beendet. Deshalb gilt hier ganz besonders:

Zeit ist Geld. Je früher Sie Ihren Anwalt aufsuchen, umso eher kann er mit dem Arbeitgeber Verbindung aufnehmen, um mit ihm über eine außerordentliche Einigung zu verhandeln. Ein von Ihrem Anwalt zügig vermittelter Aufhebungsvertrag erspart Ihnen persönliche und finanzielle Belastungen.

Warum gleich zum Anwalt und nicht zu anderen?
Nur der Anwalt dient ausschließlich - im Rahmen der Rechtsordnung - Ihren Interessen. Im Gegensatz zu vielen anderen Beratern sind Anwälte unabhängig, zur Verschwiegenheit verpflichtet und stehen ausschließlich auf Ihrer Seite. Die Beratung durch einen Anwalt ist auch nicht mit dem Nachteil einer unter Umständen mehrjährigen Mitgliedschaft in einer Organisation verbunden. Klar, dass er mit Verbänden gut zusammenarbeitet, wenn es Ihnen nützt. Sein Ziel ist es, Ihre berechtigten Ansprüche durchzusetzen.

Abmahnung - was nun?
Sie kommt manchmal aus heiterem Himmel. Was hat sie zu bedeuten?

Eine Abmahnung kann eine Kündigung vorbereiten. Darum Vorsicht!
Ist die Abmahnung in Ihrem Fall gerechtfertigt? Ihr Anwalt klärt Sie auf, ob und wie Sie sich wehren können.

Kündigung... und tschüss?
Nicht unbedingt! Eine Kündigung ist nur aus ganz bestimmten, im Gesetz festgelegten und durch die Rechtsprechung konkretisierten Gründen zulässig. Was das konkret bedeutet, sagt Ihnen Ihr Anwalt. Darüber hinaus gibt es viele rechtliche Hürden, an denen eine Kündigung des Arbeitgebers scheitern kann, unter anderem:

  • Wurde Form und Frist der Kündigung gewahrt?
  • Wurde der Betriebsrat ordnungsgemäß angehört?
  • Daneben gibt es besonderen Kündigungsschutz wie z.B. für Schwangere, Mütter und schwerbehinderte Menschen.

Apropos Aufhebungsvertrag...
Der wird Ihnen vielleicht auch vom Arbeitgeber anstelle einer Kündigung angeboten. Lassen Sie sich dann eine Überlegungsfrist einräumen und fragen Sie Ihren Anwalt. Das ist Ihr gutes Recht. Ihr Anwalt wird prüfen, ob das von Ihrem Arbeitgeber einseitig aufgesetzte Vertragspapier keine vermeidbaren Nachteile - z.B. im Hinblick auf Ihr Arbeitslosengeld - für Sie enthält und er wird Sie entsprechend beraten.

Anwaltshonorar...
Wer soll das bezahlen?
Hier haben viele ein völlig falsches Bild:
Fragen Sie Ihren Anwalt gleich zu Beginn einer Beratung nach den voraussichtlichen Kosten. Das ist für Sie ein Stück Sicherheit und für Ihn selbstverständlich. Ihr Anwalt sagt Ihnen außerdem, ob Sie Anspruch auf Beratungs- oder Prozesskostenhilfe haben.

Beratung im Arbeitsrecht durch Fachkompetenz
Knifflige Fragen zum Arbeitsrecht:
Dürfen Arbeitgeber bei Kenntnis einer Schwangerschaft eine Bewerberin alleine aus diesem Grund ablehnen? (Nach EU-Recht dürfen sie das nicht. Selbst dann nicht, wenn nach deutschem Recht der Mutterschutz wegen der besonderen Gefährdung an einem speziellen Arbeitsplatz eine Beschäftigung der Schwangeren verbietet. EuGH, C 207/98)

Dies ist nur eine knifflige Frage aus der nun nahezu fast unüberschaubaren Welt des Arbeitsrechts.

Die Rechtsprechung wird immer komplizierter; ähnlich wie im Steuerrecht gibt es ständig Gesetzesänderungen sowie Neuregelungen. Aber auch europäisches Recht gilt es im Gebiet des Arbeitsrechts umzusetzen, und hier fehlt es den gesetzlichen Normen oft an Klarheit und Bestimmtheit. Die Konsequenz daraus ist:

Arbeitgeber und Arbeitnehmer können ihre vertragliche Beziehung kaum noch alleine gestalten.

Anwaltliche Hilfe ist sowohl bei der Abfassung von Anstellungsverträgen als auch während des Laufs des Arbeitsverhältnisses und erst recht bei dessen Beendigung erforderlich.

Fristen während und zur Beendigung eines Arbeitsverhältnisses beruhen oft auf Gesetzen, aber auch auf Tarifverträgen. Welche Fristen wann und wie gelten, kann oft nur der Anwalt erkennen!

Fristablauf oder Versäumnis kann zu einem Verfall der Ansprüche führen.

Fehler durch Unkenntnis
Die Regelung und Abwicklung des Vertragsverhältnisses zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist aber nur ein kleiner Teil im großen Gebiet des Arbeitsrechts, das sich spaltet in Individualarbeitsrecht und kollektives Arbeitsrecht. Gerade letzteres wird in einem unruhigen Wirtschaftsleben immer bedeutsamer.

Fusionen von Unternehmen mit Beschäftigungsabbau

  • Outsourcing - Abspaltung von Unternehmensteilen
  • Betriebsvereinbarungen zwischen Arbeitgebern und Betriebsräten
  • Die rechtliche Vertretung bei Beschlussverfahren und Einigungsstellen

Rechtlicher Rat auf beiden Seiten ist hier unabdingbar. Fehler, die durch Unkenntnis der Rechte und Pflichten gemacht werden, sind oft nicht mehr zu reparieren.

Der Rechtsanwalt als Spezialist für Arbeitsrecht kann helfen.

Nur Spezialisierung bewahrt den Durchblick.

Das Arbeitsrecht ist zersplittert in eine Vielzahl unterschiedlichster Regelwerke und Tarifverträge. Nur mit Spezialisierung kann man hier den Durchblick bewahren. Die Anwaltschaft hat hier schon früh reagiert und den Fachanwalt für Arbeitsrecht geschaffen, der garantiert, dass nur solche Anwälte diesen Titel tragen dürfen, die sich Spezialkenntnisse im Arbeitsrecht erarbeitet haben und nachweisen, dass sie sich regelmäßig fortbilden.

Anwälte können bundesweit auftreten, vor allen Arbeitsgerichten. Sie verfolgen die regional unterschiedliche Rechtsprechung und die des Bundesarbeitsgerichts und des EuGH.

Fachfrau und Fachmann - Anwälte für Arbeitsrecht
Diese sind bei der Beratung - im Gegensatz zu Verbandsvertretern und Gewerkschaften - objektiv und verfolgen keine eigenen politischen Ziele.